Die Suche nach der für uns passenden Tür war komplizierter als ich dachte. Die Tür sollte nicht zu teuer sein, aber auch eine 3-fach Verriegelung haben und die Dämmung darf nicht zu dünn sein, sonst hätte man sich das mit der Isolierung des Koffers gleich sparen können. Natürlich sollte die Tür auch nicht hässlich sein.

Von günstig haben wir uns dann doch irgendwann verabschiedet, denn die günstigen Modelle waren nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Diverse Anfragen bei Kühlfahrzeugherstellern blieben unbeantwortet oder man wurde hochnäsig belächelt. „Für Bastel-Wohnmobile hätte man nichts im Angebot“. Manche Hersteller fielen raus, da das ausgesägte Sandwichteil aus dem Kühlkoffer später als Türfüllung herhalten muss. Das gibt es bei uns aber leider nicht.

Am Ende hatte Widebird mit seiner Sideway-Tür den Zuschlag erhalten. Wäre STS-Kühlfahrzeuge nur einen Tag schneller gewesen, wären sie auch in der engeren Wahl gewesen.

Wie auch immer, Widebird hat sehr schnell geliefert und von der Qualität der Tür sind wir wirklich überzeugt. Der Einbau der Tür hat auch sehr gut funktioniert.

Soweit es ging, wurde mit der Kreissäge und aufgeschraubter Schiene ausgesägt. Die horizontalen Schnitte wurden mit der Stichsäge und einer Schiene gesägt und die letzten Ecken dann „Freihand“, ebenfalls mit der Stichsäge.
Anschließend den Rahmen und das GFK von außen anschleifen und die Kanten glätten. Anschließend alles inkl. des Türrahmens mit Silikonentferner entfetten.

Nun den Rahmen der Tür mit einer dicken Sikaflex-Raupe versehen und für den Abstand M5 Muttern (4mm dick) einlegen. Anschließend einsetzen und von innen Abstandshalter mit ebenfalls 4mm zwischenklemmen. Danach alles sichern, damit die Tür nicht wieder herausfallen kann und alles 24 Stunden trocknen lassen.

Am nächsten Tag haben wir noch von innen einen Verstärkungsrahmen um die Tür eingeklebt und die Abschlussfuge von außen mit Sikaflex gemacht.